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Die Gründer des "Instituts für ostdeutsche Kirchen-
und Kulturgeschichte e.V." waren Prälat Dr. Kurt Engelbert
(1886-1967), letzter deutscher Direktor des Diözesanarchivs,
- museums und der Dombibliothek in Breslau, und sein Bruder Msgr.
Josef Engelbert (1891-1969). Nach der Vertreibung entstand 1951
in Hildesheim der "Arbeitskreis für ostdeutsche Kultur-
und Kirchengeschichte", 1952 in Verbindung mit dem Schlesischen
Priesterwerk eine "Akademie für ostdeutsche Kultur und
Geschichte" in Königstein. 1954 wurde sie umgewandelt
in das "Institut für Kirchengeschichte von Böhmen-Mähren-Schlesien
e.V." und "Institut für ostdeutsche Kirchen- und
Kulturgeschiche e.V.". Die Gründungsversammlung des Instituts
fand am 10. Dezember 1958 statt. Dessen Erster Vorsitzender war
Dr. Kurt Engelbert bis zu seinem Tode (1967). Die wisssenschaftliche
Leitung und Geschäftsführung oblag vom 1. Juli 1961 bis
31. März 1984 Prof. Dr. Dr. Bernhard Stasiewski, auch die Funktion
des Ersten Vorsitzenden vom 19. Juni 1968 bis 9. Dezember 1983.
An seine Stelle trat ab 10. Dezember 1983 Archiv- und Bibliotheksdirektor
Msgr. Dr. Paul Mai.
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